Anzeige
StartseiteXYZ

Sie unterscheidet sich von Organextrakttherapie und Zelltherapie durch die Art des international patentierten Aufbereitungsverfahrens der Organpräparate und durch die individuelle, stufenweise Dosierung. Prof. Dr. med. Karl Theurer hat die zytoplasmatische Therapie in den 50er Jahren eingeführt und immunologisch dosierbar gemacht. Theurer erkannte, daß die Wirksamkeit der Präparate an die molekularen Bestandteile der Zelle gebunden sein müßte, nicht an die Zellmembran, die häufig zu allergischen Reaktionen führt.zytoplasmatische Therapie verwendet natürliche Regulationsstoffe und Stoffwechselmetabolite mit phylogenetisch bedingter Ähnlichkeit zu den Körperbestandteilen. Geschädigte Regulationsvorgänge werden so auf physiologische Weise normalisiert und damit der Heilungsprozeß unterstützt. Die Präparate werden durch Schockgefrierung mit flüssigem Stickstoff bei -196° C aus Organen gesunder Tiere gewonnen. Nach feinster Zerkleinerung werden die Organpulver lyophylisiert und einer Säure-Dampf-Vakuum-Hydrolyse unterzogen. Die Präparate werden anschließend auf Keimfreiheit untersucht.makromolekularen Substanzen (= Trockensubstanzen), die dabei frei werden, sind größtenteils wasserlöslich und damit gut dosier- und resorbierbar. Durch die Aufarbeitung soll die Artspezifität reduziert werden, während die Organspezifität erhalten bleibt.Behandlung stehen Trockensubstanzen, Dilutionen, Lingual-Präparate, Sol-Präparate und Spezialpräparate zur Verfügung. Ausgangssubstanz aller Präparate ist die Trockensubstanz. Vor der Injektion wird sie mit Lösungsmittel suspendiert.

Dilutionen sind wässerige Verdünnungen der Trockensubstanzen in vier Stärkegraden zur Injektion oder Inhalation. Dabei sind die Dilutionen weiter in drei Gruppen gegliedert:
1. Dilutionen eines einzelnen Organs,
2. Dilutionen mehrerer Organe und
3. Dilutionen verschiedener Organe mit Zusatz allopathischer Medikamente. Dabei soll die Dilution als Gleitschiene für das Medikament dienen.

Die Lingual-Präparate dienen zur oralen Begleitbehandlung oder zur Behandlung von Kindern, die sich vor Injektionen fürchten.äparate sind eine Weiterentwicklung der Trockenpräparate und werden ähnlich wie diese eingesetzt. Spezialpräparate sind z. B. Augentropfen. Die zytoplasmatische Therapie wird grundsätzlich kurmäßig im Sinne einer Ganzheitstherapie durchgeführt.


Druckbare Version